Krankheiten Afrika.

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Afrikas Krankheiten - Malaria fordert die meisten Opfer bei Armen.

Malaria in Afrika, neben Durchfall eine weit verbreitete Krankheit.

Keine Frage, die Malaria ist für viele Afrikaner ein großes Problem und fordert jedes Jahr viele Menschenleben. Folglich herrscht große Furcht unter europäischen Touristen an Malaria zu erkranken. Die Malaria wird aber durch die Europäer ähnlich stark dramatisiert, wie wir es hierzulande von Grippeepedemien gewohnt sind. Der Grund für das Sterben vieler Menschen in Afrika liegt weniger an der Gefährlichkeit der Krankeit, sondern am mangelnden Zugang zur medizienischen Versorgung oder an einem bereits vor der Malaria Infektion physisch sowie immunologisch geschwächten Organismus. Das ist ebenfalls der Hauptgrund, warum beispielsweise sehr viele Kinder in Afrika an relativ harmlosen Durchfallerkrankungen sterben. Für einen gesunden Menschen stellt eine rechtzeitig erkannte und rechtzeitig behandelte Malaria kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Für die Prophylaxe der Malaria werden in Deutschland u.a. Lariam und Malarone verabreicht. Diese Medikamente sind auf Grund ihrer mit unter enormen Nebenwirkungen für einen langen oder dauerhaften Aufenthalt in Afrika nicht geeignet. Zudem kann ich auf Grund eigener Malaria-Erkrankung (1994) trotz Lariam-Prophylaxe bestätigen, daß es keinen 100%igen Schutz gibt. Meine Erkrankung wurde vor Ort erfolgreich mit Fansidar behandelt.

Aufklärung ist die beste Malaria Prophylaxe für Afrika Aufenthalte!

Afrikanische Kinder sterben häufig an unbehandelter Malaria Erkrankung

Viele Reisende fürchten die Krankheiten in Afrika und meiden deshalb den schwarzen Kontinent. Das ist sicher übertrieben. Eine ausführliche Information vor Reisebeginn sowie eine sinnvolle Prophylaxe mindern das Risiko erheblich. Tropen Erkrankungen werden oft nicht als solche erkannt und folglich falsch oder zu spät behandelt. Vielfältige und falsch gedeutete Symptome machen Krankheiten wie die Malarie so gefährlich und heimtückisch. Menschen werden über den Stich einer mit Plasmodien befallenen weiblichen AnophelesMücke infiziert. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nur theoretisch denkbar, bsw. eine Infektion bei einer Bluttransfusion oder in besonderen Fällen durch die Mutter auf das ungeborene Kind. Die Malariaerkrankung kann sowohl mit den Symtomen einer klassischen Erkältung mit Husten und Fieber als auch mit den Merkmalen einer scheinbaren Darmgrippe in Verbindung mit Kopfschmerz, Durchfall oder Erbrechen beginnen. Gemeinsamkeiten im Krankeitsbild sind schubweises Unwohlsein mit Fröstel- und Fieberschübe. Rechtzeitig und geziehlt behandelt kann die bereits Malaria nach einer Woche vergessen sein. Ich liebe es die Länder als Rucksacktourist zu bereisen. Ich habe mich dehalb vorsorglich neben der Auffrischung von Tetanus (Wundstarrkrampf) für Immunisierungen gegen Gelbfieber, Tollwut, Typhus, Cholera und Polio entschieden.

Mein Tipp: In Malaria-Gebieten grundsätzlich bei jeder unklaren Erkrankung sowie vor der Abreise einen obligatorischen Malariatest machen. Das kostet beispielsweise in Kenya nur ca. 50 Cent und dauert bis zum Ergebniss nicht länger als eine viertel Stunde. Bei positiver Diagnose sollten die Kosten für Medikamente und ambulanter Behandlung vor Ort 50 Euro nicht überschreiten. Wie bei allen Infektionen gilt auch für die Malaria: Aufklärung ist die beste Prophylaxe!

Durchfall - eine verbreitete Reise Krankheit nicht nur in Afrika.

Reise Krankheiten, Durchfall nicht nur in Afrika sehr verbreitet.

Durchfallerkrankungen sind nicht nur bei Reisen nach Afrika ein Thema, sondern generell bei Aufenthalten in tropischen Regionen ein allgegenwärtiges Risiko. Die ungewohnte Küche, eine klimabedingte höhere Verderblichkeit von Lebensmitteln und nicht beachtete Hygienestandards beuteln den europäischen Magen, der keineswegs so robust wie einheimische Mägen verdaut. Pikanterweise habe ich mir die schwersten Darmerkrankungen an Orten eingefangen, an denen ich diesbezüglich keinerlei Bedenken hegte. Die Speisen in kleinen Buschbars oder Garküchen habe ich aber entgegen den vielen pauschalen Warnungen immer ohne negative Folgen genossen. Optisch scheinbare Sauberkeit garantiert keine frischen Speisen, eine kleine verräucherte Buschküche liefert oft exzellent frisch zubereitete Malzeiten. Medikamente gegen Durchfall-Erkrankungen sollten Bestandteil jeder Reiseapotheke sein. Größere Vorräte an Medikamenten müssen nicht mitgeführt werden, denn die Klassiker wie Imodium™ akut sind wesentlich preiswerter vor Ort erhältlich. Es handelt sich dabei nicht um Generika, sondern um Markenpräparate die in Afrika für Afrika in gleicher Qualität hergestellt wurden. Die Tatsache, daß diese Medikamente nur für den afrikanischen Markt zugelassen sind, dient nicht dem Schutz der Menschen der westlichen Welt, sondern dem Schutz des hohen Preisniveaus westeuropäischer Pharma Märkte.

Rift-Valley-Fieber - geringe Erkrankungsgefahr für Kenia Touristen.

Die Krankheits-Gefahr ist für Touristen beim Rift Valley Fieber gering.

In vielen Reisebüros werden Reisende vor dem in Ostafrika vornehmlich nach Regenzeiten vermehrt auftretenden Rift-Valley-Fieber gewarnt. Auch das Zentrum für Reisemedizin in Düsseldorf warnte kürzlich erneut vor dem Rift Valley Fieber in Kenia. Grund dafür, erstmals sind auch Menschen in unmittelbarer Nähe der touristisch beliebten Küstenregion erkrankt. Die Erkrankung hat einen der hiesigen Grippe ähnlichen Verlauf mit klassischen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Es kann durchaus zu lebensgefährlichen Komplikationen wie Hirnentzündungen und Blutungen kommen. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt. Der Virus wird von verschiedenen Mückenarten aber auch durch direkten Kontakt mit Rindern, Schafen, Ziegen und Kamelen auf den Menschen übertragen. Seit Mitte Dezember 2006 wurden über 230 an Rift-Valley-Fieber erkrankte einheimische Personen in den ländlichen Regionen von Kenia registriert, von denen mindestens 80 verstorben sind. Ein Großteil der Erkrankten hatte einen direkten Kontakt zu infizierten oder bereits verendeten Tieren. Die Gefahr für Touristen gilt als sehr gering. Es wurden bisher keine Erkrankungen bei Reisenden nachgewiesen. Die Ansteckung über Nutztiere ist für Pauschal-Reisende äußerst unwahrscheinlich, ein effektiver Mückenschutz sollte das Risiko nahezu ausschließen. Für Afrika Reisen empfohlene Impfungen sollten auf jeden Fall ernst genommen werden. Grundsätzlich sollte man jedoch jede infektiöse oder fiebrige Erkrankung auch nach der Heimreise ernst nehmen und den Arzt unbedingt auf den Aufenthalt im Ausland hinweisen. Rechtzeitig erkannte und behandelte Erkrankungen sind selten mit Komplikationen verbunden. Bei Reisen in afrikanische Entwicklungsländer abseits der Touristenpfade sollte grundsätzlich einen Fachmann eines Tropeninstitutes befragen. Allgemeinmediziener sind selten akuell und im Detail über die besonderen Risiken der verschiedenen afrikanischen Länder informiert.